Landesflagge Bangladesch

Bangladesch

Auf einen Blick

Hauptstadt:
Dacca
Amtssprache:
Bangla, Englisch
Währung:
Taka
Kontinent:
Süd-Asien
 

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Zwischen Mangrovensümpfen und Buddhistischen Klosteranlagen

In Bangladesh gibt es immer wieder Grund für internationale Schlagzeilen. Seien es Überschwemmungen, oder kleine Scharmützel. Von den Schönheiten des Landes wird nur selten berichtet.

Lage

Bangladesch liegt in der Region Südasien. Das Land wird fast zur Gänze von Indien umschlossen, von dem es sich einst trennte. Weiters grenzt das Land an Myanmar und den Golf von Bengalen, der den nördlichen Teil des Indischen Ozeans bildet.
Das Klima ist tropisch gemäßigt. Durch die Lage in den tropischen Breiten gibt es in Bangladesh viel Niederschlag, der in letzter Zeit als Folge zunehmender Abholzung, zu immer heftigeren Überschwemmungen führt.

 

Hintergrundinformation Bangladesh

Die Mangrovensümpfe in Bangladesh sind einzigartig. Sie bedecken einen Großteil der Küstenregion und können sich in der Regenzeit auf ihre doppelte Größe erweitern. Das Land ist relativ flach und so kam es immer wieder zu Überschwemmungen. Ebenso suchen Tornados und Tropenstürme das Land immer wieder heim. Dies mag vielleicht ein Mitgrund sein, warum es von der globalen Gemeinschaft als „Abfallkübel" gesehen wird, dass waren einst die Worte von Henry Kissinger. Das Land zählt zu den Ärmsten der Welt, was dazu geführt hat, dass viele Schiffe vor der Küste des Landes abgewrackt werden, da die Lohnkosten in Bangladesch extrem niedrig sind. Lohnkosten, Tornados oder Überschwemmungen hin oder her, die Bengalen sind ein extrem nettes und gastfreundliches Volk, welche Besucher stets lächelnd gerne willkommen heißen.

 

In Bangladesh Reisen

Eine der schönsten Naturschauspiele in Bangladesh bietet sich im Sundarbans National Park dar. Er ist einer der wildesten und unbelassenen Urwälder Asiens und unter Stadtbewohner geht ein Gerücht um das alle drei Tage ein Mensch dort verspeist wird. Von wem ist dabei nie so genau in Erfahrung zu bringen. Ein Kandidat könnte der Bengalische Tiger sein. Diese majestätische Raubkatze ist die größte ihrer Art und schwer vom Aussterben bedroht.
Etwas ungefährlicher ist da schon die Parkanlage Baldha Gardens im alten Teil der Stadt Dhaka. An manchen Orten werden sie nicht glauben in einem künstlich geschaffenen Park zu sein, so üppig und vielfältig gedeiht dort die grüne Pracht. Einzig die Steinpfade und künstlichen Brunnen inmitten von Blumenmeeren sind Hinweis auf eine eingreifende Menschenhand.
Etwas außerhalb der urbanen Zone und noch nicht im Grünen des Dschungels finden sie das Teeanbaugebiet Srimangal. Tee gehört zu Bangladesh wie Zigarren zu Kuba. Versäumen sie nicht in das Teeanbaugebiet zu fahren! Ebenso zu den Touristischen Highlights zählt der Pink Palace. Einst war er Zentrum der Macht eines schon in Vergessenheit geratenen Buddhistischen Königreichs.
Und dann gibt es noch Rangamati! Es ist der Ort, an dem alle Bengalen selber gern Urlaub machen würden. Die kleine Stadt ist über einem See gelegen, in dem sich viele kleine Inselchen befinden. Kleine und große Brücken verbinden die Inseln, auf denen sich mystische Wasserfälle wie Nebelschwaden in kleine Teiche ergießen und sie auf Lichtungen kleine, vergessene Tempelanlagen finden können. Neben ihren Kulturellen Highlights ist die Gegend auch sehr beliebt bei Wanderern, vor allem bei Höhlenforschern. Doch Vorsicht ist geboten bei Reisen in dieser Region, denn es kam zwischen 2006 und 2009 immer wieder zu Kampfhandlungen!

 

Sicherheit

Die Sicherheitslage in der Grenzregion Chittagong Hill Tracts (CHT) ist nach wie vor fragil. Vor Reisen in diese Region warnen die Zuständigen Außendienstbehörden. Erkundigen sie sich vor Reiseantritt jedenfalls zum Sicherheitsstand in der Region, in die sie reisen möchten.

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